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 Mittlerweile
leben bereits mehr als 3,2 Millionen Muslime in dritter und vierter
Generation in der Bundesrepublik. Für die überwiegende Mehrzahl ist
Deutschland zur Heimat
Hierzu gehört auch die gesamtgesellschaftliche Verantwortung für
unsere Umwelt. Es ist unsere Aufgabe sie für die nächsten
Generationen zu erhalten. Jeder sollte sich fragen, welchen Beitrag
er dazu leisten kann, sparsam mit den natürlichen Ressourcen wie
Wasser und Energie umzugehen. Es ist unsere Aufgabe, unsere Kinder
zu umweltbewussten Mitgliedern unserer Gesellschaft zu erziehen.
Dazu gehört auch eine saubere Stadt in der sich alle wohl fühlen.
„Auf die Plätze, Straßen, los...“ unter diesem Motto startete die
BSR einst eine neue Kampagne, die auf bekannt humorige Weise
Berlinerinnen und Berliner dazu motivieren soll, aktiv an einem
schöneren Stadtbild mitzuwirken.
Ein erster Schritt dazu wird in Zusammenarbeit mit dem Bezirksamt
Neukölln und der BSR die Säuberung der Finowstraße in Berlin
Neukölln von der Sonnenallee bis zur Weserstraße sein.
Besucher des IKEZ und der DAUG treffen sich dafür am Freitag, dem
23. Februar 2007 nach dem Freitagsgebet um 13.30 Uhr in der
Finowstr. 27 in 12045 Berlin.
Eröffnet wird das Projekt durch den in Neukölln für Umwelt
verantwortlichen Bezirksstadtrat Herr Michael Büge. Zum Schluss
werden ein kleiner Imbiss und Getränke gereicht, wozu auch alle
Nachbarn des IKEZ e.V. herzlich eingeladen sind.
Passend dazu wird am gleichen Nachmittag die erste Ausgabe des neuen
Magazins „MITWELT- das deutsch-arabische Umweltmagazin“ ausgegeben.
Die Zeitschrift erscheint mit freundlicher Unterstützung des
Bezirksstadtrates für Soziales, Wohnen und Umwelt, Herrn Büge.
Herausgeber ist das IKEZ.
Bezirksstadtrat Michael Büge hierzu: „Ich begrüsse diesen wichtigen
und richtigen Schritt, ein deutsch-arabisches Umweltmagazin ins
Leben zu rufen, welches Umweltthemen aus muslimischer Perspektive
leicht und möglichst lebensnah behandelt.“
Der BSR-Vorstand ist sich sicher: “nur mit der Unterstützung der
Bürger - Verschmutzungen zu vermeiden - kann es gelingen, ein
dauerhaft sauberes Stadtbild zu gewährleisten.“
Raed Zaloum
Vorsitzender des IKEZ
Berlin, den 18.02.2007
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"Ein Terrorakt gegen die Menschlichkeit"
Das Islamische Kultur- und Erziehungszentrum in Berlin (IKEZ)
verurteilt die Terror-Anschläge in Madrid aufs Schärfste.
Sura Al-Ma’ida 5/32: "… wenn jemand einen Menschen tötet, ohne dass
dieser einen Mord begangen hätte, oder ohne dass ein Unheil im Lande
geschehen wäre, es so sein soll, als hätte er die ganze Menschheit
getötet; und wenn jemand einem Menschen das Leben erhält, es so sein
soll, als hätte er der ganzen Menschheit das Leben erhalten. …"
Im Namen aller Mitglieder unserer Gemeinde verurteilen wir im
Kultur- und Erziehungszentrum in Berlin (IKEZ) auf das schärfste die
Anschläge in Madrid, bei denen viele unschuldige Menschen umgekommen
sind. Es ist ein feiger Anschlag gegen Unschuldige, der jeder
moralischen Rechtfertigung entbehrt.
Jeder Muslim weiß, dass diese Anschläge menschenverachtend sind und
dem fruchtbaren Zusammenleben und –kommen der Religionen in Spanien
und in aller Welt großen Schaden zufügen.
Im edlen Quran befiehlt Allah den Menschen, ein beispielhaftes
moralisches Leben zu führen. Diese gebotene Tugendhaftigkeit basiert
auf Liebe, Mitleid und Toleranz. Frieden und Toleranz sollen auf der
ganzen Erde Verbreitung finden.
Sura Al-Qasas 28/77: "Allah liebt nicht die, welche Unheil stiften".
Wir sind sehr schockiert über diesen terroristischen Akt gegen
Zivilisten und unschuldige Menschen und sprechen allen
Hinterbliebenen der Opfer unser tiefstes Beileid aus.
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"Flutkatastrophe"
Mit großer Anteilnahme haben wir erfahren, dass auch viele Bürger
unseres Landes unter den Opfern der Flutkatastrophe sind.
Wir bedauern dies sehr und werden sie und ihre Angehörigen in unsere
Gebete einschließen.
Wir möchten hiermit allen Betroffenen unser Mitgefühl aussprechen
und haben selbstverständlich auch in unserem Zentrum für die
Betroffenen in Asien gesammelt.
Möge Gott sich der Opfer annehmen und ihnen eine friedliche
Ruhestätte geben.
Möge Gott den Überlebenden Kraft und Geduld geben, um die schlimmen
Erlebnisse zu verarbeiten. "Das Islamische Kultur- und
Erziehungszentrum Berlin e.V. ruft zur Freilassung der deutschen
Archäologin Susanne Osthoff im Irak auf"
„Kein Terror und keine Entführung im Namen des Islams!“
Das Islamische Kultur- und Erziehungszentrum Berlin e.V. verurteilt
die Entführung der deutschen Archäologin im Irak auf das Schärfste
und fordert ihre sofortige und bedingungslose Freilassung.
Als Muslime, die in der Bundesrepublik Deutschland leben bedauern
wir zutiefst die Geschehnisse im Irak.
Die Entführung von unbeteiligten Zivilisten ist nicht vereinbar mit
den Werten des Islam. Es ist ein Verstoß gegen Kriegsrecht,
Völkerrecht und Menschenrecht. Es gibt keine Entschuldigung für
Terror und Gewalt.
Wir rufen die Muslime im Irak und in der ganzen Welt auf, sich gegen
den Terrorismus und für die Freilassung der deutschen Archäologin
einzusetzen.
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